Gaming-Verfahren

Geld zurück bei Gewinnen und Verlusten in Online-Casinos

Nach einem wegweisenden Urteil des Landgerichts Gießen muss ein Online-Spielanbieter einem Kunden dessen Verluste in Höhe von 12.000 € zurückbezahlen, da der Spielanbieter lediglich über eine Lizenz in Malta verfügt. Online-Glücksspiele, worunter auch Lotto u.a. fällt, sind in Deutschland - mit Ausnahme von Schleswig-Holstein - verboten, wenn der Spielebetreiber über keine deutsche, sondern nur über 
 

Urteil LG Gießen

Das LG Gießen begründete sein Urteil damit, der Kläger habe einen Anspruch aus § 812 I 1 Var. 1 BGB, das der Spieler seine Einsätze bei der Beklagten ohne rechtliche Grundlage getätigt habe. Der der Leistung zugrundeliegende Vertrag über die Teilnahme am Online-Glücksspiel gemäß § 134 BGB in Verbindung mit § 4 IV GlüStV sei nichtig, weil das Veranstalten und Vermitteln öffentlicher Glücksspiele – Schleswig-Holstein ausgenommen – im Internet verboten sei. Da der Betreiber nur über eine ausländische Lizenz, welche in Deutschland keine Gültigkeit hat, verfüge, handele es sich um illegales Glücksspiel.


 weitere Vorgehensweise

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